Bekannte unbekannte Aschersleber

Neue Sonderausstellung im Museum Aschersleben

Im Rahmen der neuen Sonderausstellung rücken im Museum Aschersleben ab Sonntag, dem 20. März 2016, interessante und außergewöhnliche Persönlichkeiten der Stadt Aschersleben in den Fokus.

Die Ausstellung „Bekannte unbekannte Aschersleber“ dreht sich um Personen, die eng mit Aschersleben verknüpft waren und große Verdienste in der Welt der Wissenschaften, Kunst, Kultur und Literatur erworben haben; Personen die zum Teil – zu Unrecht – in Vergessenheit geraten sind.

Dabei gehören Prof. Dr. Walter Friedrich, Dr. Wilhelm Feit sowie Dr. Fritz Heynemann sicherlich zu einem bekannteren Kreis, wohingegen Friedrich Robert von Beringe, Frank Thiess oder Rudolf Heidecke eher unbekannt sind. Doch auch waschechte Aschersleber haben es in die Ausstellung geschafft. Beispielsweise der Juwelier und Goldschmiedemeister Robert Birnstiel oder auch der Porzellanmaler Wilhelm Lehmann, von denen die alteingesessenen Aschersleber sicher noch das ein oder andere wertvolle Stück in der heimischen Vitrine stehen haben.

Die Ausstellung erinnert zudem an bekannte und unvergessene Heimatforscher, wie Heinz Kleinau, Gerhard Stolle, Wolfgang Kilian und Rolf Giggel. Erstmals wird auch ein kleiner Teil des Nachlasses der sehr umtriebigen Heimatforscherin Elisabeth Ernst gezeigt.

Neben Biografien zeigt das Museum auch zahlreiche Originalgegenstände aus dem Leben der dargestellten Personen. Darüber hinaus haben die Museumsmacher eine authentische Leseecke eingerichtet, die dazu einlädt sich in die Werke Aschersleber Autoren zu vertiefen. Vielen Besuchern ist gewiss der Roman „Das Tor zur Welt“ von Frank Thiess ein Begriff. Hier gibt es die Möglichkeit mal wieder in das historische Werk aus dem Jahr 1926 hineinzulesen.

Die Sonderausstellung wird am Sonntag, den 20. März 2016, um 11:00 Uhr eröffnet und kann dann neun Wochen lang bis Sonntag, den 22. Mai 2016, im Museum Aschersleben besichtigt werden.

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Prof. Dr. W. Friedrich (Mitte)

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