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30. Kabarettfestival in Aschersleben abgesagt

Die Bundesvereinigung Kabarett e. V. und die Aschersleber Kulturanstalt haben sich am gestrigen Tag schweren Herzens entschlossen das 30. Kabarettfestival in Aschersleben abzusagen. Die anreisenden Kabarettisten, aus praktisch allen Bundesländern, wären nicht nur mit dem noch existierenden Beherbergungsverbot in Sachsen-Anhalt konfrontiert, sondern kommen inzwischen zum großen Teil selber aus Risikogebieten. Kurzfristige Quarantäneanordnungen, denen unter Umständen auch die Organisatoren unterworfen wären, hätten möglicherweise zu einer nicht ordnungsmäßen Absicherung der Veranstaltungen führen können. Das Festival, dessen Charakter Austausch und Nähe sind, drohte damit selber zu einem Risiko zu werden, anstatt zu einem unbeschwerten Kabarettvergnügen. Die seit heute geltende aktuelle Verordnung des Salzlandkreises bestätigt letztlich die Entscheidung der Verantwortlichen, dass eine Durchführung in dem geplanten Rahmen nicht möglich ist.

Doch das Kabarettfestival soll nicht komplett ins Wasser fallen. Im Rahmen der bewährten „Studio A“ – Reihe planen die Veranstalter trotzdem eine Liveübertragung der Vergabe des Kleinkunstpreises. Zudem werden via Facebook bereits im Vorfeld erstellte kabarettistische Beiträge angeboten. Und natürlich laufen trotz allem die Planungen für das Kabarettfestival im nächsten Jahr. Dann hoffentlich unter besseren Vorzeichen.

Bereits erworbene Eintrittskarten können in der Tourist-Information Aschersleben, Hecknerstraße 6 (Tel.: 03473 8409440; info@aschersleben-tourismus.de) bis zum 15.12.2020 zurückgegeben werden. Die Veranstalter würden sich jedoch freuen, wenn die Kabarett-Freunde ihre Karten behalten und den Ticketpreis als Unterstützung für das Kabarettfestival sehen. Die durch die Corona-Pandemie schwer gezeichnete Kulturbranche braucht im Moment jeden Euro.