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„WUNDERvolle Zeiten“

Das Jubiläumsjahr 2020

Was wäre Aschersleben ohne seine historische Altstadt, die gut erhaltene Stadtbefestigungsanlage, das Bildungszentrum Bestehornpark oder seine idyllischen Parks und Gärten?
Was wäre Aschersleben heute ohne die Landesgartenschau (LAGA) und das Stadtumbauprojekt (IBA), seine etablierten Festivals und die Vielzahl an bunt gemischten Veranstaltungen?
Die LAGA und die IBA haben der ältesten Stadt Sachsen-Anhalts zu neuem Glanz verholfen; ihr brüchiges Kleid geflickt und den verblichenen Charme erhellt. 

Vor genau 10 Jahren kam mit den beiden Großereignissen frischer Schwung in alte Gemäuer.  Zusammen mit den Ascherslebern wurde neu gedacht, geplant, gebaut, gegraben, gepflanzt, gestaunt und gefeiert. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Während der 170 Tage Landesgartenschau schmückten 12 Blumenschauen das Festivalgelände und thematisch angelegte Beete sorgten für Erstaunen. Durch die LAGA sind die Parks & Gärten und der Promenadenring rund um die Altstadt zu gepflegten Oasen der Erholung geworden.

Das Stadtumbauprojekt mit der Konzentration auf den Stadtkern verwandelte architektonische Schandflecke in stilvolle Blickpunkte. Aus der Papierwarenfabrik der Familie Bestehorn wurde ein modernes Bildungszentrum und die Drive Thru Gallery versprühte künstlerisches Flair entlang der Bundestraße.

Die LAGA und der konsequente Stadtumbau haben das Leben hier in Aschersleben sehr viel lebenswerter und ein wenig 'wundervoller' gemacht. Mit noch mehr Stolz kann nun auf die Geschichte der Stadt, auf ihre Wurzeln und auf ihre Tradition geschaut werden.

Und dann braucht es ab und an Jubiläen, um sich an diese 'wundervolle' Zeit zu erinnern, um die zum Alltag gewordene Pracht neu zu entdecken und sich auf das unverwechselbare Potential der Stadt zu besinnen.
Der Verschönerungsverein hat im vergangenen Herbst mit einer Blumenzwiebelsteckaktion schon auf das Jubiläumsjahr aufmerksam gemacht. 50.000 Blumenzwiebeln verwandeln die Stadt in diesem Frühjahr in ein Blütenmeer.

Das Jubiläumsjahr 2020 hat es in sich. Neben 10 Jahre LAGA und Stadtumbau, begeht das ASCANIA Pferdefestival seinen 10. Geburtstag und jährt sich die Städtepartnerschaft zwischen Ascherleben und der finnischen Stadt Kerava ebenfalls zum 10. Mal. Und es geht noch weiter. Die Parks & Gärten der Stadt stehen im Focus, weil das Netzwerk "Gartenträume - Historische Parks in Sachsen-Anhalt" zum 20. Mal gefeiert wird. Das Kabarettfestival strapaziert zum 30. Mal die Lachmuskeln und auch die Städtepartnerschaft zwischen Peine und Aschersleben besteht seit 30 Jahren. Und als ob dies nicht reichen würde, ist der Majoran der ehrwürdigste unten den Jubilaren. Das „Wurstkraut“ wird auf den Ackerflächen rund um Aschersleben seit 130 Jahren angebaut.  

Mit Blick auf die Vielzahl der Jubiläen im Jahr 2020 hat die Aschersleber Kulturanstalt in Kooperation mit der Stadt Aschersleben, den Stadtwerken, dem Verschönerungsverein, der Aschersleber Gebäude- und Wohnungsgesellschaft mbH und der Wohnungsgenossenschaft „Einigkeit“ nun ein Jubiläumsprogramm auf die Beine gestellt. Das Jubiläumsjahr knüpft an das positive Gefühl der LAGA an und führt Einwohnern und Gästen das erstaunliche kulturelle, architektonische und geschichtliche Potential der Stadt vor Augen.

Aus diesem Grund gibt es in diesem Jahr eine besondere Vielfalt an Blumen und Events in den Parks, Gärten und in der Stadt. Und es gibt eine Ausstellung im Museum, die all diese Jubiläen ehrt und auch aufzeigt, dass jeder Jubilar hier in Aschersleben auf seine Weise zu den wundervollen Zeiten beiträgt.

Das Festwochenende beginnt am Freitag, den 24. April 2020, mit einer Lesung der RTL-Wetterfee Maxi Biewer im Bestehornhaus. Am Samstag, den 25. April 2020, nimmt Adam Olearius, Gelehrter und SOhn der Stadt, persönlich Interessierte mit auf eine Entdeckungsreise über die LAGA-Flächen. Am Sonntag, den 26. April 2020, um 13:00 Uhr wird die Ausstellung „WUNDERvolle Zeiten“ im Städtischen Museum eröffnet. Ab 14:00 Uhr gibt es dann auf dem lauschigen Museumshof ein Mitmachprogramm für Kinder durch den „Neugier-Express“.

Seien Sie gespannt!