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Kräuter, Kunst und ein Familiennachmittag

130 Jahre Majoran und jede Menge Kunst in der Stadt 
 
Wenn von Aschersleben die Rede ist, dann wird eher selten erwähnt, dass die hiesigen Ackerflächen im Regenschatten des Harzes als „Kräuterkammern Europas“ bezeichnet werden. Der Anbau von Majoran und anderen Gewürzen hat hierzulande eine lange Tradition.  In diesem Jahr feiert Aschersleben 130 Jahre Majorananbau. Um dieses Jubiläum entsprechend zu würdigen, wurde vom Verein der Freunde und Förderer des Museums Ascherleben e. V. das Projekt „Kräuter-und Kunststadt Aschersleben“ initiiert. Was im Januar am runden Tisch begann, zeigt nun erste Ergebnisse. So ist im Museumshof ein idyllischer Bauerngarten entstanden. Majoran, Thymian, Basilikum, Oregano und zahlreiche andere Kräuter verströmen hier ihren intensiven Duft und haben den Hof in eine grüne Oase verwandelt.  
 
Doch das vom Land Sachsen-Anhalt geförderte Projekt widmet sich nicht nur der Flora, sondern auch der bildenden Kunst. Davon gibt es in Aschersleben unzählige Zeugnisse. Spontan denkt man an den Hennebrunnen auf dem Markt, den Mond auf der Herrenbreite oder die Drive Thru Gallery. Doch gibt es noch weitaus mehr Kunstobjekte, wie die seltene Muschelwand in der Orangerie oder die Skulptur am Johannisturm, denen im Rahmen des Projektes mehr Beachtung geschenkt werden soll. In einem entstehenden Kunstführer sollen all die kleinen und großen (Kunst)Schätze Ascherslebens zukünftig gebündelt sichtbar gemacht werden. Damit widmet sich das Projekt zwei völlig unterschiedlichen Themen. Es macht wertvolles Kulturgut neu erkennbar und bietet dabei Gelegenheiten Kunst und Kräuter selber zu begreifen.  
 
Hierfür lädt das Museum Aschersleben am Sonntag, dem 16. August 2020, von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr zu einem Familiennachmittag ein. Unter dem Motto „Alles selbst gemacht“ können unter fachkundiger Anleitung von Friedrich Obst vom Kräuterstieg in Stangerode selbstständig Kräutersalze und –öle hergestellt werden. Begleitend dazu lädt der Aschersleber Werner Fritz die Besucher ein, eigens kleine Schmucksteine herzustellen. Für die Verschnaufpause dazwischen gibt es Kaffee und frisch gebackenen Kuchen. 

Die Aktionen des Familiennachmittags sind kostenfrei; für den Besuch der Museumsausstellungen gilt der übliche Eintrittspreis. 


Fotos: Ines Richter